Über mich
In meiner beruflichen Arbeit bin ich immer wieder dort gelandet, wo Situationen nicht eindeutig sind und mehrere Dinge gleichzeitig eine Rolle spielen.
Anliegen besprechen
In der Kinder- und Jugendhilfe, in der Arbeit mit Familien und Fachkräften, später auch in Leitung, Qualitätsentwicklung und organisationsbezogenen Fragestellungen habe ich erlebt, dass Schwierigkeiten selten nur an einer Stelle entstehen. Unterschiedliche Sichtweisen, Erwartungen, Erfahrungen und Rahmenbedingungen wirken oft gleichzeitig – und genau darin liegt häufig auch der Schlüssel für Veränderung.
Ich mag es, gemeinsam genauer hinzuschauen, Zusammenhänge zu entdecken und auch Gedanken zuzulassen, die am Anfang vielleicht noch gar nicht naheliegen. Dabei darf ein Prozess ernsthaft sein, ohne dauerhaft schwer zu werden. Es darf diskutiert, ausprobiert, verworfen und auch gelacht werden.
Mir ist wichtig, dass Menschen sich in Beratung oder Supervision nicht erklären oder in eine bestimmte Sichtweise einfügen müssen. Unterschiedliche Perspektiven dürfen ihren Platz haben. Gleichzeitig darf am Ende mehr Klarheit entstehen: darüber, was gerade eigentlich passiert, was verändert werden kann und was ein sinnvoller nächster Schritt sein könnte.
Ich schätze offene Gespräche, klare Worte und Arbeitsprozesse, in denen etwas in Bewegung kommen darf.
Fachlicher Hintergrund
Ich arbeite seit vielen Jahren in der Kinder- und Jugendhilfe und kenne das Feld aus unterschiedlichen Perspektiven: aus der stationären und ambulanten Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien, aus der Zusammenarbeit mit Fachkräften und Teams sowie aus Leitung und Qualitätsentwicklung.
Hinzu kommen organisationsbezogene Arbeit sowie meine Qualifikationen in systemischer Beratung und Supervision.
Diese unterschiedlichen Erfahrungen helfen mir, je nach Anliegen zwischen unmittelbarer Situation, Beziehung, professioneller Rolle und strukturellen Bedingungen zu wechseln – ohne vorschnell nur eine Ebene zum Problem zu erklären.
